Das Geheimnis des Glasbläsers – Ralf H. Dorweiler

Kurzbeschreibung (Verlag):

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Nur eines ist zerbrechlicher als Glas: die Liebe

Anno Domini 1452: Glas, so klar wie ein Gebirgsbach – so etwas hat im Heiligen Römischen Reich noch niemand gesehen, nicht einmal Kaiser Friedrich III. In seinem Auftrag wird der junge Glasbläser Simon ausgesandt, die geheime Rezeptur des Kristallglases zu stehlen. Nur ein Tumber und ein Esel begleiten ihn auf der gefahrvollen Reise über die Alpen in die prachtvolle Lagunenstadt Venedig. Mithilfe einer Kurtisane kommt Simon dem Geheimnis näher. Doch ein skrupelloser Serienmörder und eine betörend schöne Frau lassen die kaiserliche Mission zur Nebensache werden – und führen Simon mitten hinein in die Schlacht um Konstantinopel …

Eine packende Spionagegeschichte aus dem Spätmittelalter über gläserne Schätze, übermächtige Gegner und eine unerreichbare Liebe

 

Zum Autor (Verlag):

Ralf H. Dorweiler, geboren 1973 in der Nähe von Frankfurt am Main, hat in Köln Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft studiert. Danach ging er, seinen breitgestreuten Interessen und Talenten entsprechend, verschiedensten Tätigkeiten vom Schauspieler bis hin zum Manager von Callcentern nach. Mittlerweile lebt Ralf H. Dorweiler im Südschwarzwald, wo er als Redakteur bei einer großen regionalen Tageszeitung arbeitet. Außerdem hat er mehrere Regionalkrimis veröffentlicht. Er ist mit einer Opernsängerin verheiratet und Vater eines Sohnes.

 

Meine Meinung:

Klares Glas ist der Grund warum Simon und Ulf sich auf den Weg nach Venedig machen. Simon soll das geheime Rezept entwenden und Ulf darauf achten, dass Simon auch wieder zurückkehrt.

Das ist der Ausgangspunkt dieses Buches. Die beiden machen sich auf den Weg über die Alpen und schon zu Beginn der Reise stellt sich heraus, dass Reisen im Jahre 1452 nicht so einfach ist wie heute.

In Venedig gelingt es Simon mit Hilfe Serenas, der Mätresse eines Glasbläsers, eine Anstellung in Murano zu bekommen. Doch dort angekommen verliebt sich Simon und das Schicksal will, dass die Reise noch weitergeht, bis nach Konstantinopel, das von den Osmanen belagert wird.

Ralf H. Dorweiler ist hier ein opulenter historischer Roman gelungen. Die Reisen von Ulf und Simon sind ausgesprochen gut beschrieben, man hat jederzeit das Gefühl mit dabei zu sein und leidet mit den beiden, wenn wieder einmal etwas nicht so läuft wie gedacht.

Auch die Aufenthalte in Venedig und Konstantinopel zeugen von akribischer Recherche, zusätzlich hat man immer das Gefühl direkt dabei zu sein.

Mich hat dieses Buch voll überzeugt, Kleinigkeiten, wie die Kommunikation der Protagonisten wurden glaubhaft gelöst. Oft fragt man sich ja, wie die einfachen Leute miteinander kommuniziert haben, wenn es sie in fremde Länder verschlagen hat. Hier wurde das Problem durch geschickt eingesetzte Nebenfiguren ganz nebenbei gelöst.

Die Spannung bleibt bis zum Schluss hoch, gilt es doch auch eine mysteriöse Mordserie zu lösen, die Venedig erschüttert.

Ich kann dieses Buch allen Freunden des guten historischen Romans nur empfehlen. Hier finden historische Details ganz nebenbei in einer gut erzählten Geschichte mit liebenswerten Charakteren ihren Platz.

Von mir 9 von 10 Punkten


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Das Buch beim Verlag

Herzlichen Dank an NetGalley und den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars

Produktinformation (Amazon):

  • Taschenbuch: 576 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: 1 (26. Januar 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404176278
  • ISBN-13: 978-3404176274
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren

Ein Kommentar zu „Das Geheimnis des Glasbläsers – Ralf H. Dorweiler

  1. Hey Streifi,
    mir hat dieser Roman auch gut gefallen. Als opulent habe ich ihn gar nicht so empfunden, aber das liegt vielleicht auch daran, dass ich sehr häufig historische Romane lese. Meine Rezension geht Samstag online und ich habe dich bei mir verlinkt.

    Gefällt 1 Person

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