Wieder ist ein Monat vorbei und es ist Zeit Bilanz zu ziehen. Im Juni hatte ich zwei Wochen Urlaub, in denen ich auch gut zum Lesen gekommen bin. Insgesamt war es wieder ein guter Lesemonat mit vielen guten Büchern dabei. Einen Flop hatte ich diesmal nicht.

Gestartet bin ich mit einem Buch aus dem Genre Fantasy. Shattered: Schwarzes Blut von Bianca Wege ist ihr Debutroman und ich muss sagen, dass er ihr recht gut gelungen ist. Ich fand das Setting sehr interessant und auch die Idee der Parallelwelten gut umgesetzt.
Weiter ging es mit Die Krankenschwester Von St. Pauli – Tage Des Schicksals von Rebecca Maly. An sich ein schönes Buch, auch wenn der Fokus weniger auf der Krankenschwestertätigkeit lag. Aber es war eine schöne Geschichte aus dem Hamburg der Choleraepidemie, mit vielen Parallelen zu unserer jetzigen Situation.
Passend zur Corona Zeit gibt es derzeit auch eine kleine Kurzgeschichte rund um Lou und ihre Familie. Auf diese Art zusammen von Jojo Moyes hätte ruhig ein wenig länger sein dürfen, es war schön wieder von Lou zu lesen.
Dann habe ich ein Buch einer meiner Lieblingsautorinnen gelesen. Die Zeit der Glühwürmchen von Patricia Koelle war wie immer ein Wellnessurlaub zum Lesen. Da freue ich mich schon auf die Folgebände der Inselgärten.
Danach habe ich den zweiten Teil der englischen Gärtnerin gelesen. Rote Dahlien von Martina Sahler hat mir etwas besser gefallen als der erste Teil, auch wenn mich auch hier wieder Charlottes zwanghaftes Bestehen auf ihrer botanischen Karriere etwas gestört hat. Aber trotzdem war es ein schönes Buch, das mich gut unterhalten hat.
Das gleiche gilt für Die Dame vom Versandhandel von Ulrike Wolff. Auch hier hatte ich viel Spaß mit dem Buch, bis das Ende kam. Die letzte Wendung hätte echt nicht sein müssen…..
Dann ging es wieder in die fantastische Ebene. Das Flüstern der Magie von Laura Kneidl war mein erste Buch von ihr und es hat mir richtig gut gefallen. Auf jeden Fall eine Autorin, die ich mir merken werde.
Im nächsten Buch ging es dann ins Berlin der zwanziger Jahre. Fräulein Gold: Licht und Schatten von Anne Stern ist der Auftaktband einer Reihe um die Hebamme Hulda Gold und den Polizeikommissar Karl North. Ein sehr viel versprechender Auftakt, da freue ich mich schon auf die Fortsetzungen.
City of Girls von Elisabeth Gilbert wird ja derzeit in allen möglichen Medien besprochen. Mir hat es richtig gut gefallen, ich mochte die direkte Art von Vivian sehr gerne.
Dann ging es an den Abschlußband der Spiegelreisenden. Im Sturm der Echos schliesst die Geschichte um Ophelia, Thorn und die zerbrechenden Archen nun endgültig ab. Christelle Dabos ist mit dieser Reihe wirklich eine ganz wunderbare und andersartige Geschichte gelungen, die ich sicher noch ein weiteres Mal lesen werde.
Marco Balzano ist mit Ich bleibe hier ein wunderbarer Roman gelungen, der dem Leser die Zeit des Faschismus und der Nachkriegszeit in Südtirol und besonders in den Gemeinden Graun und Reschen nahe bringt. Viele kennen sicher den Turm auf dem Cover des Buches, hier wird nun die Geschichte der untergegangenen Dörfer erzählt.
Da die Leserunde zu Die Lilienbraut mit Teresa Simon leider verschoben wurde, habe ich das Buch dann für mich alleine gelesen. Hat mir aber auch so Spaß gemacht und in die Leserunde im August werde ich sicher noch mit reinschauen.
Den halben Monat habe ich noch parallel Das blaue Buch von Erich Kästner gelesen. Ich fand es sehr interessant, beinhaltet es doch seine tagebuchartigen Aufzeichnungen aus den Jahren 1941 – 45. Auf jeden Fall lesenswert.
Hier noch einmal der Monat in Zahlen:
Diesen Monat habe ich 13 Bücher mit 5322 Seiten gelesen. Davon waren 8 von NetGalley, 2 eigene, 2 vom Verlag und eines von vorablesen.
Die geplante Leserunde wurde verschoben.
Challenges:
1x ABC Challenge
1x Bücherbingo
9x Histo-Challenge
9x Motto Challenge
0x Sommerchallenge