Kurzbeschreibung (Verlag):

Ein Luxushotel an der westlichen Küste Kanadas, jenseits der großen Fenster das Meer, Inseln, die Vegetation des Nordens. Ein Refugium für gestresste Städter, für die junge Barkeeperin Vincent aber ein Ort mit schmerzhaften Erinnerungen. Als eine alle Anwesenden erschütternde Botschaft auf eine der Scheiben der Lobby geschmiert wird, ergreift sie die Gelegenheit und geht mit dem Investor Jonathan Alkaitis nach New York. Was sie nicht weiß: Alkaitis Vermögen beruht auf Betrug, und als er untergeht, reißt er seine Anleger mit hinab in die Tiefe, und Vincents Leben wird ein weiteres Mal in unvorhergesehene Fahrwasser gelenkt.
Mit Das Glashotel hat Emily St. John Mandel einen Roman über die Odyssee des modernen Menschen geschrieben, einen Roman über Entwurzelung und Wandel, über das Ergreifen von Gelegenheiten und scheiternde Pläne und nicht zuletzt über unsere lebenslange Suche nach jenem Ort, den wir Heimat nennen können.
Zur Autorin (Verlag):
Emily St. John Mandel ist die Autorin von sechs Romanen, zuletzt Das Meer der endlosen Ruhe. Zu ihren früheren Romanen gehören Das Glashotel, das von Präsident Barack Obama zu einem seiner Lieblingsbücher des Jahres 2020 gewählt wurde, auf der Shortlist für den Scotiabank Giller Prize stand und in 23 Sprachen übersetzt wurde, und Station Eleven, das in die Endauswahl für den National Book Award und den PEN/Faulkner Award kam, 2015 unter anderem mit dem Arthur C. Clarke Award ausgezeichnet wurde, in 36 Sprachen übersetzt ist und als limitierte Serie von HBO Max ausgestrahlt wurde. Sie lebt in New York City.
Meine Meinung:
Als Vincent in einem Hotel als Barkeeper arbeitet, lernt sie den Eigentümer Jonathan Alkaitis kennen. Er bietet ihr einen Deal an, den sie sofort ergreift. So lebt sie als seine Frau in New York und genießt das Leben, das er bieten kann. Doch Jonathan ist Finanzinvestor und seine Firma lebt eigentlich nur von einem Schneeball System. Als dieses auffliegt wird nicht nur Jonathan verhaftet, auch Vincent verliert alles und muss sich ein neues Leben aufbauen.
Der Klappentext verrät eigentlich nur die Kernhandlung des Buches. Es werden noch sehr viel mehr Erzählstränge aufgebaut, die alle um Vincent und Jonathan kreisen. So lernt man Vincents Halbbruder Paul kennen und einige der Investoren, die unter Jonathans Betrug zu leiden haben, sowie seine Angestellten, die mit ihm unter einer Decke steckten.
Als ich entdeckt habe, dass es ein neues Buch von Emily St. John Mandel gibt, habe ich mich sehr gefreut. Das Licht der letzten Tage war ein wirklich tolles Buch und so habe ich mich auf ähnliches gefreut. Allerdings muss ich sagen, dass ich am Ende doch ziemlich enttäuscht war. Mir hat in diesem Buch einfach die Struktur gefehlt. Man springt in den Zeiten und zwischen den Personen hin und her und einige Male spoilert die Autorin sich auch selbst, so dass man als Leser bereits weiß, was kommen wird. Normalerweise stört es mich nicht so sehr schon etwas vorab zu wissen, Klappentexte spoilern ja auch oft. Aber hier hat mich einfach die Geschichte gar nicht gepackt. Sprachlich war es schön formuliert, aber mir die Figuren blieben mir fern. Und am Ende hatte ich nicht wirklich das Gefühl eine abgeschlossene Geschichte gelesen zu haben.
Für mich war das Buch nicht wirklich etwas und beim nächsten Buch der Autorin werde ich es mir sicher gut überlegen, ob ich es lese.
6 von 10 Punkte
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Das Buch beim Verlag (inkl. Leseprobe)
Herzlichen Dank an Netgalley und den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!
Produktinformation (Amazon):
- Herausgeber : Ullstein Hardcover; 2. Edition (30. August 2021)
- Sprache : Deutsch
- Gebundene Ausgabe : 400 Seiten
- ISBN-10 : 3550201826
- ISBN-13 : 978-3550201820
- Originaltitel : The Glas Hotel
5 Kommentare zu „Das Glashotel – Emily St. John Mandel“