Kurzbeschreibung (Verlag):

Träume aus Zucker
Bielefeld, 1892. Die junge Josephine und ihr Mann Carl haben große Pläne: Sie wollen ein Mittel herstellen, das das Backen revolutionieren wird. Es fehlt nur noch die richtige Mischung. Während Josephine in der gemeinsamen Apotheke bereits an der Werbung arbeitet, experimentiert Carl weiter – und dann ist es geschafft: Ihr Backpulver wirft große Gewinne ab, Josephine und Carl können schon bald expandieren. Doch ihr Erfolg ruft immer mehr Neider auf den Plan, und Josephine und Carl müssen um die Zukunft ihres jungen Unternehmens fürchten – und um ihre Liebe.
Der Auftakt einer mitreißenden Saga um eine Backdynastie – beruhend auf der Erfolgsgeschichte eines deutschen Familienunternehmens
Zur Autorin (Verlag):
Eva-Maria Bast ist Journalistin, Leiterin der Bast Medien GmbH und Autorin mehrerer Sachbücher, Krimis und zeitgeschichtlicher Romane. Sie erhielt diverse Auszeichnungen, darunter den Deutschen Lokaljournalistenpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung in der Kategorie Geschichte. Als eine Hälfte des Autorenduos Charlotte Jacobi schrieb sie u. a. den Spiegel-Bestseller „Die Douglas-Schwestern“. Die Autorin lebt am Bodensee.
Im Aufbau Taschenbuch sind bisher ihre Romane „Vanilletage – Die Frauen der Backmanufaktur“ und „Zuckerjahre – Die Frauen der Backmanufaktur“ erschienen.
Meine Meinung:
Carl will Apotheker werden um Menschen die Medizin zu geben, die sie heilt. Doch hat er auch ein Gespür dafür, neue Produkte zu entwickeln und weiter zu verfeinern. So gelingt es ihm das Backtriebmittel, dass ihm sein Onkel aus Amerika mitgebracht hat, zu analysieren und auf den deutschen Markt zu bringen. So wird es den Hausfrauen ermöglicht Kuchen wie vom Bäcker zu backen. Seine Frau Josephine unterstützt ihn und trägt mit ihren Marketing Ideen maßgeblich an dem Erfolg der Produkte bei.
Wie das Cover schon vermuten lässt, dreht es sich in diesem Buch über die Entstehungsgeschichte der Firma Dr. Oetker, auch wenn es sich hier um Dr. Carl Meister dreht. Soweit ich das im Internet herausgefunden hat, entspricht die Handlung des Buches in weiten Teilen der tatsächlichen Familien- und Firmengeschichte. Natürlich handelt es sich hier nicht um eine Biografie, sondern eben um einen Roman. Die fiktiven Anteile erläutert die Autorin auch im Nachwort des Buches.
Die Geschichte an sich fand ich sehr interessant, erfährt man doch wie die Produkte, die man schon sein Leben lang kennt und benutzt, entstanden sind. Allerdings muss ich sagen, dass mir die Geschichte an sich ein wenig zu platt war. Die Probleme die in der Familie auftreten, laufen immer nach dem gleichen Muster ab. Es gibt Streit, einer hört nicht richtig zu, läuft davon und bei einem zweiten Gespräch klärt sich alles auf. Dazwischen scheint eine heile Welt zu herrschen und außer den handelnden Personen treten nur wenige Charaktere auf.
Mir war das zu wenig, ich hatte immer das Gefühl dass ich hier nur an der Oberfläche kratze. Und das teilweise doch recht nervige Verhalten von Josephine und Carl miteinander fand ich auf Dauer recht anstrengend.
Trotzdem war das Buch eine nette Unterhaltung, mehr für mich aber nicht. Ich hatte zwar Bilder im Kopf, aber irgendwie hat es mich nicht so gepackt, dass ich die weiteren Bände noch lesen wollte.
Von mir daher nur eine begrenzte Leseempfehlung.
6 von 10 Punkte
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Das Buch beim Verlag (inkl. Leseprobe)
Herzlichen Dank an Netgalley und den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!
Produktinformation (Amazon):
- Herausgeber : Aufbau Taschenbuch; 1. Edition (20. September 2022)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 388 Seiten
- ISBN-10 : 3746638461
- ISBN-13 : 978-3746638461
- Reihe: Die Frauen der Backmanufaktur 1
4 Kommentare zu „Vanilletage: Die Frauen der Backmanufaktur – Eva-Maria Bast“