Montagsfrage #130 – Authentizität und kulturelle Genauigkeit in Büchern?

Es ist wieder Montag und es gibt damit auch eine neue Montagsfrage bei Sophia

Neue Woche, neue Frage. Hier kehrt so langsam der Alltag wieder ein. Noch eine Woche Ferien für die eine und heute Start ins FÖJ für die andere meiner Töchter

Zur heutigen Frage:

Wie wichtig ist dir die Authentizität und kulturelle Genauigkeit in Büchern? Habt Ihr ein Buch aufgrund mangelnder Recherche oder kultureller Sensibilität abgebrochen?

Authentizität ist schon wichtig für mich, gerade bei historischen Romanen. Da sollten sich die Protagonisten schon so verhalten, wie es zu dieser Zeit halbwegs üblich war. Ich möchte zu mindestens ansatzweise das Gefühl haben, dass das so gewesen sein könnte. Wenn das nicht passt breche ich ein Buch auch mal ab.

Bei kultureller Sensibilität bin ich raus 😉 Ich weiß, dass das vielen wichtig ist, aber mir stellt sich hier die Frage, woher ich wissen soll, ob das was da geschrieben steht irgendjemanden aus dieser Kultur auf die Füße tritt. Gut, dass könnte man bei historischen Romanen ja auch argumentieren. Woher soll ich wissen, was in dieser Zeit möglich war und was nicht. Allerdings kann man sich da an geschichtliche Fakten halten. Ein Frau, die vor 1900 in Deutschland einfach so studieren konnte, gab es halt nicht so einfach. Bei kulturellen Geschichten finde ich das schwierig, weil da auch oft eine westliche Vorstellung drauf liegt, die evtl. mit der tatsächlichen Sensibilität der Kultur gar nichts zu tun hat.

Grobe Schnitzer wie bestimmte Bezeichnungen oder Klischees sollten durch ein gutes Lektorat ja eh erkannt und gefiltert werden und alles was in die Feinheiten geht, ist denke ich auch teilweise sehr individuell.

Die Montagsfrage bei anderen Blogs:

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NÄCHSTE WOCHE BEI DER MONTAGSFRAGE:

Gibt es einzelne Szenen, Sätze oder Ausdrücke aus Büchern, an die Ihr Euch aus irgendeinem Grunde nach Jahren noch erinnert?

2 Kommentare zu „Montagsfrage #130 – Authentizität und kulturelle Genauigkeit in Büchern?

  1. Hey Gitti,

    bei historischen Romanen erwarte ich auch (sofern die Historie mehr ist als der grobe Hintergrund für eine andere Geschichte – manchmal gibt es ja dann doch noch Fantasy-Elemente oder eine Liebesgeschichte steht im Vordergrund…), dass sie sich zumindest im Raum des Möglichen bewegen. Wenn mir jemand eine Geschichte über eine selbstständige buddhistische Frau im mittelalterlichen Augsburg verkaufen will, die in ihrer Scheune Yoga anbietet, bin ich natürlich raus :-))

    Liebe Grüße

    Sophia

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  2. Grüße ^^,

    da geht es uns ähnlich. Ich kann auch nicht behaupten, wirklcih sagen zu können, ob dieses oder jenes nun authentisch ist oder nicht. Besonders da da so viel reinspielt. Die Zeit, der Ort, die Menschen. Und wir haben doch oft eher ein touristisches Bild von gewissen Ländern.

    Tintengrüße von der Rubyhttps://rubystintengewisper.de/?p=7918

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