Kurzbeschreibung (Verlag):

Paris – und die Farben der Liebe!
Marie lebt in Paris, der romantischsten Stadt der Welt. Aber den Glauben an die große Liebe hat die Kunststudentin längst verloren. Zu tief sitzt die Enttäuschung nach ihrer letzten zerbrochenen Beziehung. Deshalb will sie sich jetzt auf ihr Studium konzentrieren – und auf ihren Aushilfsjob im Museum. Bei einer ihrer Führungen lernt sie den jungen Lehrer Jan kennen. Vor den «Seerosen» von Claude Monet entdecken sie ihre gemeinsame Leidenschaft für Kunst. Und als Jan wenig später vorschlägt, zusammen einen Ausflug zu machen, sagt Marie spontan zu. Sie fahren in das malerische Dörfchen Giverny in der Normandie, wo Monet einst lebte und seine unsterblichen Bilder malte. Kann Marie in all der Farbenpracht und an der Seite von Jan ihre Ängste hinter sich lassen und wieder an die Liebe glauben?
Zur Autorin (Verlag):
Lily Martin ist das Pseudonym der erfolgreichen Schriftstellerin Anne Stern. Während eines Auslandsstudiums in Paris verliebte sie sich in die Stadt und ihre Menschen. Noch heute träumt sie von den warmen Sommerabenden auf den Brücken des Quartier Latin mit Blick über die Seine. Nun entführt sie uns jedes Jahr im August in ein anderes aufregendes Pariser Stadtviertel.
Meine Meinung:
Zurück im Quartier Latin. Wieder treffen wir auf die Gemeinschaft am Place de Contrescarpe, die wir schon in Sommertage im Quartier Latin kennen gelernt haben. Diesmal begleiten wir Marie, die beim Schreiben ihrer Abschlussarbeit einfach nicht vorankommt und sich nebenbei ihren Lebensunterhalt mit Führungen in der Orangerie verdient, bei denen sie Monets Seerosen den Besuchern erklärt. Bei einer dieser Führungen trifft sie auf Jan, einen deutschen Lehrer, der mit seiner Klasse die Ausstellung besucht. Sie geraten in eine hitzige Debatte zu Monet und als sie später wieder aufeinander treffen merken sie, dass sie viel verbindet. Doch hat eine Beziehung zwischen ihnen überhaupt eine Zukunft?
Marie ist ein recht unsicherer Mensch, sie traut sich nur wenig zu, dazu kommt, dass sie unter Liebeskummer leidet. Die Führungen macht sie nur, weil sie sich im Thema Monet einfach sicher fühlt. Doch für ihre Abschlussarbeit fehlt ihr der zündende Gedanke, den sie erst hat, als sie mit Jan über die Frauen in Monets Leben diskutiert .Durch ihn gerät ihr Leben ein wenig aus dem Tritt und eröffnet ihr die Aussicht auf Veränderungen.
Wir treffen auch Lola aus dem Vorgängerband wieder, so wie auch ihren Freund Fabien, mit dem sie sein Bistro betreibt. Und auch Madame Simenon hat wieder ihre Auftritte. So erfahren wir auch, wie es mit den Menschen aus dem ersten Band der Reihe weitergeht, ein schönes Wiedersehen.
Man merkt die große Liebe der Autorin zu Paris, man hat das Gefühl mitten drin zu sein in dieser Metropole. Da ich die Orangerie kenne und die dortige Monet Ausstellung zu den Seerosen gesehen habe, hatte ich das Setting noch viel mehr vor Augen. Viele der Gegenden, die im Buch beschrieben sind habe ich bei meine Paris Besuchen selbst gesehen und ich hatte das Gefühl wieder dort zu sein. Gut gefallen hat mir auch Jan und seine Schulklasse, denen man sehr deutlich anmerkt, dass sie eben Touristen in der Stadt sind, auch wenn Jan lange dort gelebt hat.
Alles in allem war es ein schönes Buch, dass ein wenig die Sehnsucht nach Paris geweckt hat und die Gemeinschaft am Place de Contrescarpe lebendig hat werden lassen. Da möchte man sofort hin.
9 von 10 Punkte
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Das Buch beim Verlag (inkl. Leseprobe)
Herzlichen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!
Produktinformation (Amazon):
- Herausgeber : Rowohlt Taschenbuch; 2. Edition (16. Juli 2024)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 304 Seiten
- ISBN-10 : 3499011387
- ISBN-13 : 978-3499011382
- Reihe: Paris und die Liebe 2
6 Kommentare zu „Sommerfarben in der Stadt der Liebe – Lily Martin“