Mord im Planetarium – Beate Maly

Kurzbeschreibung (Verlag):

Nostalgisch-spannender Cosy Crime aus dem Wien der 1920er Jahre mit einem unschlagbaren Ermittlerduo – Historischer Kriminalroman

Mörderjagd zwischen Sternen und Planeten. Der neue Fall für Anton und Ernestine!

Wien, 1927: Das erste Planetarium Österreichs wird eröffnet, die Besucher kommen in Scharen. Auch Anton und Ernestine wollen sich das Spektakel auf keinen Fall entgehen lassen. Doch als nach der Vorführung das Licht wieder angeht, ist einer der Besucher tot. Schnell wird klar, dass er nicht auf natürliche Weise starb. Anton und Ernestine wittern das Motiv hinter der schillernden Fassade einer angesehenen Familie und machen sich an die Ermittlungen…

Mit feinem Humor, historischem Flair und einem Hauch Nostalgie entführt Beate Maly in »Mord im Planetarium« in das Wien der Goldenen Zwanziger – ein raffiniert konstruierter Wohlfühlkrimi voller Atmosphäre, Spannung und Wiener Esprit. Tauchen Sie ein in die Glanzzeit Wiens und rätseln Sie mit!

»Beate Maly gehört zu den erfolgreichsten heimischen Autorinnen.« – »Kronenzeitung«

Band 10 der Reihe »Ernestine Kirsch und Anton Böck«. Alle Bände der Reihe können unabhängig voneinander gelesen werden.

Zur Autorin (Verlag):

Beate Maly wurde 1970 in Wien geboren, wo sie bis heute lebt. Zum Schreiben kam sie vor rund 20 Jahren. Sie widmet sich dem historischen Roman und dem historischen Kriminalroman. 2019 und 2023 war sie für den Leo-Perutz-Preis nominiert, 2021 gewann sie den Silbernen Homer, 2025 gewann sie den Bronzenen Homer.

Meine Meinung:

Ernestine ist es gelungen Karten für eine besondere Veranstaltung im Planetarium zu ergattern. Doch davor beim kleinen Empfang werden sie Zeugen eines erbitterten Streits zwischen den Brüdern Faber, die handgreiflich werden. Nach der Vorstellung ist Konrad Faber tot und Erich kann vor Ort noch die Ermittlungen aufnehmen. Der Fall scheint verzwickt, denn in der Familie Faber sind sich alle spinnefeind.

In diesem Band der Reihe um Ernestine Kirsch und Anton Böck, sowie seiner Familie sind wir nun im Jahr 1928 angelangt. Erich und Heide sind seit kurzem Eltern des kleinen Juli geworden, der sie auf Trab hält. In der Apotheke gibt es eine etwas schusselige Hilfe namens Irma. Erich muss sich auf der Arbeit weiterhin Beschimpfungen gefallen lassen, weil er Jude ist. Und in Wien kochen die Streitigkeiten zwischen Sozialisten und Christdemokraten unschön hoch, besonders nach den Urteilen zu den Vorfällen in Schattendorf.

Der Fall ist wie gewohnt spannend und undurchschaubar. Doch dieses Mal kommt durch die politischen Ereignisse noch eine weitere Ebene in die Geschichte. Waren es bisher die Anfeindungen bei Erich auf der Arbeit, ist nun die ganze Familie von den Geschehnissen persönlich betroffen. Hier wird dem Leser klar, dass es nicht mehr so gemütlich in Wien ist, wie es bisher oft den Anschein hatte. Daher ist dieser Band auch weniger gemütlich und deutlich nervenaufreibender als die Vorgängerbände.

Ich hoffe sehr, dass es weitere Bände der Reihe geben wird, auch wenn die Zeiten rauer werden. Mir ist die Familie sehr ans Herz gewachsen und ich würde mich freuen sie weiter begleiten zu können.

9 von 10 Punkte


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Das Buch beim Verlag (inkl. Leseprobe)

Herzlichen Dank an Netgalley und den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Produktinformation (Amazon):

  • Herausgeber ‏ : ‎ Emons Verlag
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 11. November 2025
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 256 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3740826029
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3740826024
  • Reihe ‏ : ‎ Ernestine Kirsch und Anton Böck 10

6 Kommentare zu „Mord im Planetarium – Beate Maly

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