
Nun sind es noch knapp zwei Wochen bis Weihnachten. Irgendwie ist es dieses Jahr seltsam, so richtig Hektik habe ich nicht, durch Home Office und dem Entschluß sich selbst so weit es geht zu isolieren, ist auch nicht so viel zu tun. Aber meine Kinder sind voll im Streß, da in der Schule ein Test nach dem anderen geschrieben wird und sie schon sehr müde sind. Es wird langsam Zeit, dass die Ferien beginnen.
Heute möchte ich euch in die Vergangenheit entführen, sprich es geht um Bücher, die in der Vorweihnachtszeit und an Weihnachten in der Vergangenheit spielen.
Das erste Buch ist ein ergänzender Band zur Ostpreussen-Reihe von Ulrike Renk. In Das Fest der kleinen Wunder erleben wir Weihnachten auf einem Gutshof in Ostpreussen. Ein Weihnachten, das sich sehr von dem unterscheidet, was wir kennen.
Fast zur gleichen Zeit, aber in Berlin spielt Das feine Fräulein von Joan Weng. Wer die Frauen vom Savigny Platz kennt findet hier einen Exkurs zu Vickys Bruder Bambi. Gleiche Zeit und doch ganz anders.
White Christmas – Das Lied der weißen Weihnacht von Michelle Marly ist die Geschichte, wie eines der wohl beliebtesten Weihnachtslieder entstand. Nicht nur ein Weihnachtbuch, sondern auch ein Bildnis der damaligen Gesellschaft in Amerika.
Der Himmel zu unseren Füßen von Patricia Koelle spielt dann 1944 auf Amrum, ein Kriegsweihnachten also. Die Autorin schafft es aber trotz der widrigen Umstände eine Wohlfühlatmosphäre zu kreieren.
Zwei Jahre später können wir dann Weihnachten am Ku’damm mit den Figuren aus Brigitte Riebes Ku’damm Reihe feiern. Ein sehr karges und ärmliches Weihnachten, war doch so kurz nach dem Krieg kaum etwas zu bekommen, schon gar kein Weihnachtsbaum,.
Ein letztes Buch möchte ich euch noch empfehlen, das jetzt nicht unbedingt historisch ist, aber eine ganz andere Art von Weihnachtszeit zeigt. In Weihnachten in der wundervollen Buchhandlung erzählt Petra Hartlieb aus dem Alltag ihrer Buchhandlung in Wien in der Vorweihnachtszeit. Hier finden sich nicht nur Rezepte, sondern auch Buchtips für alle Lebenslagen.
Das war es dann auch für heute, ich wünsche euch einen schönen dritten Advent und hoffe ihr könnt den Tag ohne Streß geniessen!
