Zuletzt gekauftes Buch | Weekly Reading №82

Ich bin über Herba von Unkraut vergeht nicht…oder doch? auf diese Aktion gestoßen, die von RoXXie von The Art of Reading gehostet wird. Ich finde die Idee dahinter schön und habe mir gedacht, da kann ich mich doch beteiligen.

Was ist Weekly Reading? Ganz einfach. Jede Woche Dienstag gilt es vier (4) Fragen zu beantworten. Wobei die ersten drei (3) Fragen immer die gleichen sind. Nur die vierte Frage ändert sich wöchentlich. Weekly Reading ist die Fortsetzung der eingestellten Blogger Aktion Gemeinsam Lesen.

  1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
  2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
  3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden?
  4. Hier folgt jede Woche eine neue buchige Frage!

Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade mal wieder zwei Bücher parallel.

Einmal Die Magd des Medicus von Astrid Fritz in einer Leserunde bei der Büchereule. Da bin ich auf Seite 166 von 496 (Kindle Angaben)

Kurzbeschreibung:

Packend und modern: spannende Medizingeschichte von der Erfolgsautorin der großen historischen Romane «Turm aus Licht» und «Der dunkle Himmel». Eine starke, wissbegierige junge Frau und der bedeutende Arzt Paracelsus, der bis heute unser Verständnis einer ganzheitlichen Lehre von Körper und Seele prägt.
Ausgerechnet in den Dienst des buckligen Stadtarztes von Basel soll Barbara gehen. Als Tochter eines als unehrenhaft geltenden Abdeckers bleibt ihr keine andere Wahl. Mit ihrer patenten und pragmatischen Art ist die junge Frau das Gegenteil ihres neuen Herrn Paracelsus. Sein Zuhause ist die Wissenschaft, die Medizin, die Lehre. Wegen seiner unkonventionellen Methoden und der aufbrausenden Art wird er jedoch immer wieder angefeindet. So sind sie beide Außenseiter. Bald lernt die Magd den Arzt zu schätzen und ist fasziniert von den Geheimnissen des menschlichen Körpers. Doch dann muss Barbara sich entscheiden, ob sie weiter zu ihm halten kann – und was ihr eigenes Ziel im Leben ist.


Das zweite Buch, das ich lese, damit ich in der Leserunde nicht wieder allen davoneile, ist Hotel Portofino von JP O’Connell. Hier bin ich auf Seite 151 von 384

Kurzbeschreibung:

Sommer 1926 an der italienischen Riviera: Das spektakulär schön gelegene Hotel Portofino ist erst seit ein paar Wochen wiedereröffnet. Doch schon jetzt haben die Eigentümer, das britische Upperclass-Ehepaar Bella und Cecil Ainsworth, mit Problemen zu kämpfen: Es fehlt an Geld und Personal. Und spätestens als eine verflossene Liebe von Cecil im Hotel eintrifft, deren Tochter mit Bellas und Cecils Sohn Lucian verheiratet werden soll, wachsen die Spannungen zwischen dem Hotelbesitzerpaar. Lucian, der schwer traumatisiert aus dem Ersten Weltkrieg zurückgekehrt ist, verfolgt unterdessen ganz eigene Pläne. Er liebt die Kunst, das italienische Lebensgefühl – und hat ein Auge auf das Kindermädchen Constance geworfen. Während mehr und mehr illustre Gäste das Hotel bevölkern, darunter eine Tänzerin, ein Kunstkenner, ein erfolgreicher Tennisspieler, entwickelt sich eine Privatfehde zwischen Bella und dem Mussolini zugeneigten Gemeinderat. Als dann auch noch ein wertvolles Gemälde verschwindet, ist alles in Aufruhr.

Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

«Der letzte Sonntag vor Weihnachten brachte nach einer frostig kalten Nacht strahlenden Sonnenschein und blauen Himmel»

Astrid Fritz – Die Magd des Medicus

In dieser Nacht stürmte es heftig

JP O’Connell – Hotel Portofino

Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden?

Die Magd des Medicus:

Das Buch liest sich sehr schön, man bekommt über die fiktive Magd Barbara einen Einblick in das Leben von Paracelsus und lernt ganz nebenbei doch recht viel über die Gesellschaft und deren Regeln in der Mitte des 16. Jahrhunderts. Erstaunlich ist, dass es Dinge in der Medizin gibt, die heute noch so ignoriert werden wie damals. z.B. dass Medizin bei Frauen anders wirkt als bei Männern. War damals schon einigen Menschen bekannt, wurde aber genauso ignoriert wie heute.

Hotel Portofino:

Ein sehr ruhiges Buch mit Agatha Christie Feeling. Fehlt nur Hercule Poirot 🙂 englische Touristen in einem Hotel in Portofino, der Faschismus in Italien spielt auch eine Rolle und es wird wohl noch einige Turbulenzen geben. Liest sich sehr schön.

Welches Buch hast du dir zuletzt gekauft und warum genau das?

Das letzte Buch, das ich gekauft habe ist Shadow of night von Deborah Harkness. Gekauft habe ich es in Paris im The Abbey Book Shop. Ein Urlaubsmitbringsel also 🙂

Das Buch das ich mir davor gekauft habe war Das Jahr des Dugong von John Ironmonger. Und zwar als kleine Taschenbuchausgabe von Fischer, die finde ich einfach großartig.

Das Thema für die nächste Woche: Bist du schon einmal einem Buch-Hype verfallen oder konntest du dich zurückhalten? Wie geht es dir mit Hypes im Allgemeinen?

Weekly Reading bei anderen Blogs:

Ein Kommentar zu „Zuletzt gekauftes Buch | Weekly Reading №82

  1. Huhu Gitti,
    wow, deine beiden Bücher, die du gerade liest, kenne ich beide nicht. Gut, ist jetzt auch nicht unbedingt das Genre, dass ich im Buchladen zuerst ansteuern würde. 😉
    Ich kann auch verstehen, dass du ein zweites Buch angefangen hast, damit du den anderen nicht davoneilst. Ich wünsche dir jedenfalls mit beiden Büchern noch viel Vergnügen.
    Von deinen neuen Büchern sagt mir nur das Werk von Deborah Harkness etwas. Aus der Reihe habe ich den ersten und, ich glaube, zweiten Band auf Deutsch auf dem SuB liegen. Da werde ich mich wohl 2024 heranwagen.
    Cheerio
    RoXXie

    Gefällt 1 Person

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