Triggerwarnungen | Weekly Reading №103

Ich bin über Herba von Unkraut vergeht nicht…oder doch? auf diese Aktion gestoßen, die von RoXXie von The Art of Reading gehostet wird. Ich finde die Idee dahinter schön und habe mir gedacht, da kann ich mich doch beteiligen.

Was ist Weekly Reading? Ganz einfach. Jede Woche Dienstag gilt es vier (4) Fragen zu beantworten. Wobei die ersten drei (3) Fragen immer die gleichen sind. Nur die vierte Frage ändert sich wöchentlich. Weekly Reading ist die Fortsetzung der eingestellten Blogger Aktion Gemeinsam Lesen.

  1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
  2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
  3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden?
  4. Hier folgt jede Woche eine neue buchige Frage!
Schau auch gerne bei Andrea vorbei. Sie hat die ehemalige Blogger Aktion Gemeinsam lesen ebenfalls übernommen. Ihre Aktion Currently Reading gibt es aber ohne die 4. Frage. Dort findest du auch andere Blogger, die ihre aktuellen Bücher vorstellen.

Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade Das Paradies hinter den Hügeln von Katie Fforde. Da ich das Buch heute erst anfange, bin ich derzeit auf Seite 1 von 334.

Kurzbeschreibung:

Fran, eine junge Köchin aus London, erhält die Chance, in einem halben Jahr eine marode Farm auf Vordermann zu bringen. Sie gehört ihrer Großtante Amy, deren Neffe Roy kein Interesse an der Erbschaft zeigt. Fran verliebt sich schnell in das kleine Paradies mit Kühen und saftigen Weiden, und gemeinsam mit ihrem attraktiven Nachbarn Antony und anderen hilfsbereiten Dorfbewohnern gründet sie eine Käserei, die ein voller Erfolg wird. Da taucht plötzlich Roy auf, um nun doch sein Erbe anzutreten.

Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Das Hoftor fiel hinter ihnen ins Schloss, während Fran ihr kleines Auto weiter den steilen Weg hinaufsteuerte.“

Katie Fforde – Das Paradies hinter den Hügeln

Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden?

Tja, nachdem ich noch nicht angefangen habe, kann ich auch noch nichts dazu sagen. Aber da mir die Bücher von Katie Fforde eigentlich immer gefallen, bin ich optimistisch, dass es auch bei diesem so sein wird….

Triggerwarnungen – wie gehst du damit um? Brauchst du sie, liest du sie dir durch? Halten sie dich vielleicht vom Kauf eines Buches ab?

Ich brauche sie für mich nicht, ich mache mich im Normalfall vorher über das Buch schlau. UNd Genres, bei denen ich weiß, dass da Sachen kommen, die ich nicht (mehr) lesen mag, lese ich gar nicht. Außer ein Buch wird mir von jemanden, der meine Lesegewohnheiten gut kennt, empfohlen, dann lasse ich mich vielleicht darauf ein.

Ansonsten bin ich wohl nicht so leicht zu erschüttern.

Ich sehe aber ein, dass andere Menschen froh darüber sind, wenn sie Triggerwarnungen bekommen. Von daher ist es schon nicht schlecht, wenn es sie gibt. Allerdings wundere ich mich manchmal vor was alles so gewarnt wird. Ist die Menschheit mittlerweile echt so empfindlich? Oder haben die Verlage so viel Angst vor Shit Storms, dass sie prophylaktisch vor allem warnen?

Lustigerweise haben wir heute auch bei der Büchereule über das Thema diskutiert 🙂

Das Thema für die nächste Woche: 

Welcher Erzählstil (auktorialer Erzählerpersonaler Erzählerneutraler Erzähler oder Ich-Erzähler) in Büchern ist dir der liebste und warum?

Weekly Reading bei anderen Blogs:

2 Kommentare zu „Triggerwarnungen | Weekly Reading №103

  1. Genau so seh ich es auch. Wenn ich etwas nicht mag, oder mich etwas triggern könnte, was in einem bestimmten Genre eben schon zum guten Ton gehört, dann halte ich mich davon fern.

    Ohne abschätzend zu sein, habe ich das Gefühl, dass die jüngeren Generationen teils wirklich absolut übersensibel geworden sind. Natürlich finde ich es okay, dass diverse Tabus um Themen wie Trauma oder Depressionen etc. endlich aufgebrochen werden.

    Manchmal habe ich allerdings das Gefühl, dass erwartet wird, dass die Welt auf Zehenspitzen laufen muss, nur um niemanden zu triggern. Aber die Trigger andere sind deren Verantwortung.
    Ich hatte heute auch eine andere Unterhaltung, in der ich gesagt habe: „Es ist unglaublich, während die Welt da draußen immer rabiater, der Ton untereinander immer respektloser, werden alle aber auch irgendwie hichsensibel und wollen anderen deren Meinung und Gefühle aufdrücken. Mit allem was geht, ansonsten nehmen sie es sofort persönlich. Aber wehe man beugt sich dem nicht, dann kommen die Beleidigungen.“
    Sowas kann ich nicht ernst nehmen, weil ich teils das Gefühl habe, viele springen auf einen Zug auf, auf dem sie aber nichts zu suchen haben, und wirbeln dann viel Staub auf und bedenken nicht, dass sie jenen damit schaden, die Triggerwarnungen etc. benötigen.

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