Montagsfrage #202 – Hörbücher = Bücher?

Es ist wieder Montag und es gibt damit auch eine neue Montagsfrage bei Sophia

Zur heutigen Frage:

ZÄHLEN FÜR EUCH HÖRBÜCHER ZUM MEDIUM BUCH DAZU (KIRAS KLEINE LESEECKE)?

Ich höre ja so gut wie keine Hörbücher, aber ja, wenn ich ein Buch gehört habe ist es für mich genauso „gelesen“ wie wenn ich es tatsächlich gelesen habe.

Gestern habe ich auch gelernt, warum ich mit Hörbüchern meistens nicht gut klarkomme: Die Geschwindigkeit ist einfach eine komplett andere. Ich gehöre ja zu den Schnelllesern und mir ist das meistens zu langweilig. Und ja, ich weiß, dass man die Geschwindigkeit auch hochstellen kann, dann klingt das aber auch irgendwie komisch

Ausserdem kann ich keine Hörbücher einfach so hören, die Hände müssen dann schon irgendwie beschäftigt werden. Wenn ich Bücher lese bin ich komplett in der Geschichte, bei Hörbüchern tauche ich einfach nicht so tief ein.

Was nicht heisst, dass ich gar keine Hörbücher höre. Marc-Uwe Kling würde ich immer hören, da passt einfach alles zusammen. Und auch Autobiografien von den Verfassern selbst gelesen sind was komplett anderes. Da kann ich Senta Berger und Joachim Fuchsberger nur empfehlen.

Die ein, zwei Hörbücher pro Jahr kommen bei mir auch mit in die Lesestatistik. Die Geschichte des Buches habe ich ja auch hörend erlebt.

Und weil Sophia es ja auch erwähnt hat: Lesen ist kein Wettbewerb! Dazu kann ich nur die aktuelle Folge von Ead Read Sleep (Folge 157) empfehlen, in der es ein Interview mit einer Psycholinguistin gibt, die erklärt, was Lesen an sich ist und wie man die Lesegeschwindigkeit erhöhen kann. Auch hier war der Appell ganz klar: Man muss sich nicht dauernd optimieren, man darf auch einfach Spaß haben beim Lesen! Wie wahr!

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AM 02.03. BEI DER MONTAGSFRAGE:

Wenn dein aktuelles Buch ein Duft wäre, wie würde es riechen?

5 Kommentare zu „Montagsfrage #202 – Hörbücher = Bücher?

  1. Ich konsumiere ein Buch – ob ich es höre oder lese, ist doch egal. Manche Bücher lese und höre ich im Wechsel – wenn ich Zeit habe mich zu setzen, lese ich, wenn ich Auto fahre oder Hausarbeit mache, suche ich mir die entsprechende Stelle im Hörbuch und höre (sofern bei meinem Hörbuch-Anbieter verfügbar).

    Hörbücher bieten mir die Gelegenheit, eine Geschichte zu verfolgen, obwohl ich gerade keine Hand frei habe, um das Buch zu halten. 🙂

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  2. Huhu,

    stimme dir voll zu! Finde auch, dass man das Lesen und Hören nicht hundertprozentig miteinander vergleichen kann (ich muss beim Hören auch immer beschäftigt sein; stricken/ häkeln, Sport oder Haushalt klappen bei mir da sehr gut :D), aber letztlich konsumiert man durch beide Medien ja eine Geschichte. So groß ist der Unterschied da dann also doch nicht 😀

    Hier ist mein Beitrag ♥

    LG Sofia (Blog & Instagram)

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  3. Hey Gitti,

    das sehe ich genauso! Früher musste ich bei einem Hörbuch auch immer was tun (basteln, Haushalt, Spazierengehen etc.), aber mittlerweile genieße ich es auch mal, einfach nur dazusitzen und zuzuhören. Ich versuche dem ständigen Drang, zig Dinge gleichzeitig zu machen, ein wenig entgegenzuwirken, auch wenn das nicht immer so gut funktioniert.

    In Originaltempo kann ich übrigens auch kein Hörbuch ertragen, ich arrangiere mich dann also zwangsweise damit, dass die Sprechstimme bei 1,5x bis 1,8x Geschwindigkeit etwas künstlich klingt…

    Liebe Grüße

    Sophia

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  4. Hi Gitti,

    ja, das kann ich nachvollziehen, dass Du mit der Geschwindigkeit nicht klarkommst. Wenn Du mal bewusst liest, wirst Du feststellen, dass Deine Geschwindigkeit variiert. Das passiert auch beim Vorlesen, aber dann eben nicht in Deinem Tempo.

    Schnell lesen ist aber auch gar nicht mein Anspruch. Ich möchte ja nicht so viele Bücher wie möglich lesen. Ganz im Gegenteil verringere ich manchmal ganz bewusst die Lesegeschwindigkeit, damit ich eben tiefer eintauchen kann in die Welt, die die Autoren erschaffen haben.

    Dir noch einen schönen Sonntag.

    Viele GrüßeFrankMeine Antwort

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