Kurzbeschreibung (Verlag):

Ein Diamantcollier verschwindet – und Wien versinkt im Chaos. Band 3 der Erfolgsreihe (Max von Krause & Lili Feigl) – Historischer Kriminalroman
Die Erfolgsserie der Bestsellerautorin geht weiter: Beate Maly entführt wieder ins Wien der Jahrhundertwende
Wien, 1907: Eine Serie dreister Juwelendiebstähle beunruhigt die Villenviertel der Stadt. Als einer der Einbrüche tödlich endet, wird Oberkommissar Max von Krause mit dem Fall betraut. Seine Nachforschungen führen ihn in die Wiener Werkstätte, wo er Lili Feigl wiedertrifft. Gemeinsam nehmen sie die Ermittlungen auf und geraten in ein Geflecht aus Lügen, Erpressung und gesellschaftlichen Zwängen. Bald wird klar: Es geht nicht nur um Diamanten – sondern um Macht.
Beate Maly, Gewinnerin des Bronzenen Homer 2025, beweist in Raub in der Wiener Werkstätte einmal mehr ihr Talent, Geschichte und Krimi meisterhaft zu verweben. Ein Muss für Fans von packenden historischen Kriminalromanen mit Wiener Flair!
»Ihre Bücher möchte man nicht mehr zur Seite legen: Beate Malys historische Kriminalfälle sind wahre Publikumslieblinge.« – ORF über Mord in der Wiener Werkstätte
Band 3 der Reihe »Lili Feigl und Max von Krause«.
Zur Autorin (Verlag):
Beate Maly wurde 1970 in Wien geboren, wo sie bis heute lebt. Zum Schreiben kam sie vor rund 20 Jahren. Sie widmet sich dem historischen Roman und dem historischen Kriminalroman. 2019 und 2023 war sie für den Leo-Perutz-Preis nominiert, 2021 gewann sie den Silbernen Homer, 2025 gewann sie den Bronzenen Homer.
Meine Meinung:
Bei einem Einbruch wird diesmal nicht nur ein wertvolles Collier gestohlen sondern auch die Hausherrin ermordet. Was zuerst wie eine Eskalation einer Einbruchsserie aussieht, entwickelt sich bei den Ermittlungen von Max von Krause immer mehr zum Familiendrama.
In diesem dritten Fall rund um Max von Krause und Lilli Feigl erleben wir wieder einmal, dass es hinter vornehmen Fassaden oft Abgründe gibt, und nicht alle glücklich sind, nur weil sie Geld haben. Die Wiener Werkstätte spielt dieses Mal nur eine Nebenrolle, da vermutet wird, dass dort das Diebesgut der Einbrüche in Einzelteile zerlegt wiederverwertet wird.
Wir erfahren wieder mehr aus Lilis privaten Umfeld, denn ihr Exverlobter Oskar wurde aus dem Gefängnis entlassen und versucht Lili und ihren Vater sofort notfalls auch gewaltsam wieder für seine kriminellen Machenschaften einzuspannen.
Ich mochte das Buch wieder gerne, auch wenn die Situation, dass Lili eigentlich aus kriminellen Verhältnissen kommt immer noch nicht so richtig aufgelöst wurde. Was mich diesmal etwas gestört hat war, dass es wiederholt Erläuterungen zu einzelnen Charakteren, wie z.B. Lilis Nachbarin Grete, gab. Da hätte mir ein einmaliges Erwähnen gereicht, ich denke auch Quereinsteiger brauchen solche Informationen nur einmal.
Ansonsten aber war es wieder ein interessanter Krimi, in dem man einiges über die Zeit im kaiserlichen Wien erfahren hat. Von daher eine Leseempfehlung.
8 von 10 Punkte
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Das Buch beim Verlag (inkl. Leseprobe)
Herzlichen Dank an Netgalley und den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!
Produktinformation (Amazon):
- Herausgeber : Emons Verlag
- Erscheinungstermin : 28. Mai 2026
- Sprache : Deutsch
- Seitenzahl der Print-Ausgabe : 256 Seiten
- ISBN-10 : 3740826282
- ISBN-13 : 978-3740826284
- Abmessungen : 13.4 x 2.5 x 20.3 cm
- Reihe : Lili Feigl und Max von Krause 3
4 Kommentare zu „Raub in der Wiener Werkstätte – Beate Maly“