Ein Garten voller Wunder – Christiane Wolter

Kurzbeschreibung (Verlag):

Ein inspirierender Roman über die heilende Kraft der Natur und die Kunst des Neubeginns

Als die 32-jährige Ella nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter in ihr Elternhaus zurückkehrt, findet sie nur Leere – in sich selbst und in dem verwilderten Garten. Doch zwischen Unkraut und verwahrlosten Beeten begegnet sie ihrem wunderlichen Nachbarn, der ihr eine unerwartete Weisheit offenbart: „Manchmal muss etwas erst zerbrechen, um seine vollkommene Form zu finden.“ Mit jedem Beet, das Ella vom Unkraut befreit, mit jeder Pflanze, die unter ihrer Fürsorge zu blühen beginnt, heilt auch etwas in ihr selbst. In der Gartenarbeit und in den Gesprächen mit ihrem Nachbarn findet sie nicht nur Trost, sondern auch neue Wurzeln – und die Erkenntnis, dass im tiefsten Schmerz manchmal die Chance auf einen Neuanfang verborgen liegt.

Zur Autorin (Verlag):

Christiane Wolter, Jahrgang 1974, ist Diplom-Psychologin und widmet sich seit über drei Jahrzehnten der Persönlichkeitsentwicklung und Selbstfindung. Dabei ist ihr Methodenkoffer, mit dem sie Menschen auf dem Weg zu ihrer inneren Mitte begleitet, stetig gewachsen und reicht unter anderem von Innerer-Kind-Arbeit über klientenzentrierte Gesprächsführung und NLP bis hin zu einem Zertifikat der UC Berkeley in „Science of Happiness“.

Sie weiß aus eigener Erfahrung, wie es ist, im Schleudergang des Lebens festzustecken. Gleichzeitig kennt sie auch das befreiende Gefühl, in innerer Balance zu sein und weiß, wie man schnell wieder dorthin zurückfindet. Mit einer Prise Humor und viel Fachwissen teilt sie ihre Expertise auf ihrem Blog, denn für sie ist klar: Wer im Einklang mit sich selbst ist, trägt zu einem friedvolleren Leben auf unserer Erde bei.

Christiane Wolter lebt und arbeitet in Frankfurt am Main.

Meine Meinung:

Ella ist eigentlich der Meinung, dass sie einen guten Job hat und der Enge ihres Heimatorts entflohen ist, sie also alles erreicht hat, was sie wollte. Doch eines Tage ruft das Krankenhaus an und teilt ihr mit, die Mutter läge im Sterben. Sie eilt zurück nach Hause, kommt aber zu spät. Zur Trauer kommt die Wut, das die Mutter ihr ihre Krankheit verschwiegen hat. Und als sie anfängt sich um den Verkauf des Hauses zu kümmern, entdeckt sie die Gartenarbeit für sich, auch mit Hilfe des freundlichen Nachbarn. Und stellt fest, dass sich Dinge ändern können.

Ich mochte das Buch, wir begleiten Ella durch ihre Trauer und ihre Zweifel. Dabei hat man immer die Szenerie vor Augen und ist direkt mit dabei. Ella wird an vielen Ecken durch die Umstände zu Dingen gezwungen, die sie eigentlich nicht möchte. So aber kann sie alte Traumata überwinden und neue Freunde gewinnen. Und dabei auch ihre berufliche Situation überdenken.

Mir war es fast ein wenig viel, was da auf Ella zukommt. Da ist die Trauer um die Mutter und die Wut darüber, dass sie nichts von der Krankheit wusste. Es werden Kindheitstraumata angesprochen und der toxische Berufsalltag. Es hätte auch ein bisschen weniger auf einmal sein dürfen.

Trotzdem kann ich das Buch empfehlen, es hat mir gut gefallen und ich hatte schöne Lesestunden damit.

8 von 10 Punkte


Werbung:

Das Buch beim Verlag (inkl. Leseprobe)

Herzlichen Dank an Netgalley und den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Produktinformation (Amazon):

  • Herausgeber ‏ : ‎ Ullstein Taschenbuch
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 28. Mai 2026
  • Auflage ‏ : ‎ 1.
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 240 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3548074227
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3548074221

4 Kommentare zu „Ein Garten voller Wunder – Christiane Wolter

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..